Kreuzkirche
Die Kreuzkirche steht in Düsseldorfs Stadtteil Pempelfort, nahe den Grenzen zu Golzheim und Derendorf. Sie zeigt neoromanische Formen und einen Grundriss in Gestalt eines griechischen Kreuzes. Ihre Fassade besteht aus Heilbronner Sandstein, während große Rundbogenfenster Licht in die Giebelfassaden führen.
Zwischen 1907 und 1910 errichtete die Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte den Bau nach Entwürfen von Carl Wilhelm Schleicher. Am 21. September 1910 wurde die Kirche eingeweiht. Über dem Zentrum erhebt sich ein achteckiger Glockenturm mit Zeltdach, begleitet von vier kleineren Seitentürmen. Luftangriffe im April und November 1944 beschädigten Turm, Dächer und Bereiche hinter der Apsis. Reparaturen und eine erneute Weihe folgten in den späten vierziger und frühen fünfziger Jahren.
1959 und 1960 kamen Fenster nach Entwürfen des Glaskünstlers Ernst Otto Köpke hinzu. 2005 erhielt der Innenraum ein neues Beleuchtungssystem anstelle des großen Kirchenleuchters. Die 1966 in Potsdam gebaute Schuke-Orgel besitzt 45 Register und etwa 3500 Pfeifen.
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