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Neustädter Markthalle

Die Neustädter Markthalle steht in Dresden als Gründerzeitbau aus Sandstein und prägt mit ihrem Glasdach den Stadtraum. Edmund Bräter entwarf die Halle, die 1899 auf dem Gelände einer abgetragenen Infanteriekaserne eröffnet wurde. Eisen treppen, Gründerzeitlaternen und das Oberlicht geben dem Inneren eine klare historische Atmosphäre. Drei Ebenen verbinden heute Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien, Boutiquen, ein Café und ein Fitnessstudio.

Im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bomben die östliche Hälfte, während die übrigen Bereiche den Marktbetrieb mit provisorischen Ständen fortsetzten. Spätere Umbauten ergänzten am Ostgiebel eine Skulpturengruppe aus dem 19. Jahrhundert. Bei der Restaurierung im Jahr 2000 wurde die Galerie erweitert und der Keller in Verkaufsflächen umgewandelt. Besonders anschaulich bleibt der Blick auf die eisernen Treppen unter dem Glasdach, der an die Marktstimmung des frühen 20. Jahrhunderts erinnert.

Stadt
Dresden
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