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Japanisches Palais

Das Japanische Palais steht als barocker Bau am Neustädter Elbufer in Dresden und verbindet geschwungene japanische Dächer mit Skulpturen im Chinoiserie-Stil. Pöppelmann, Longuelune und de Bodt prägten die Architektur, die heute drei Museen unter einem Dach vereint.

August der Starke ließ das Gebäude 1715 errichten und zwischen 1729 und 1731 erweitern, um seine japanische Porzellansammlung unterzubringen. Porzellan wurde dort jedoch nie ausgestellt, stattdessen nutzte die Sächsische Bibliothek die Räume. Heute zeigen das Museum für Völkerkunde Dresden, das Staatliche Museum für Vorgeschichte und die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen ihre Bestände.

Die Bombenangriffe vom 13. Februar 1945 beschädigten den Bau, der in den 1980er Jahren mit französischer Unterstützung weitgehend restauriert wurde. Hinter der Architektur steht die nie verwirklichte Idee eines Porzellanpalastes mit Dächern und Innenräumen aus Porzellan.

Stadt
Dresden
Aktualisiert

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