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Begerburg

Die Begerburg steht im Dresdner Stadtteil Dölzschen als neugotische Villa auf einem Felsvorsprung über dem Weißeritztal. Ihre markante Silhouette erinnert an eine mittelalterliche Burg im Weißeritztal.

Johann Gottlieb Beger ließ das Gebäude im neunzehnten Jahrhundert nach einem Entwurf von Theodor Lehnert errichten. Zuvor stand hier einst das hölzerne Lusthaus Carlsburg. Im achtzehnten Jahrhundert zerstörten Sturm und Kriege die Vorgängerbauten, danach erhielt der Felsvorsprung eine Aussichtsplattform mit Rondell und Bänken.

Die Villa diente zunächst als Restaurant und Gästehaus. Mehrere Speisesäle, ein Saal und ein Kaffeesalon gehörten dazu, während ein Speiseaufzug die Küche mit den Gasträumen verband. Eine schmale Wendeltreppe führte einst zur erhöhten Aussichtsplattform.

Die Innenräume ahmten mit Holzimitaten und Lasuren eine mittelalterliche Gestaltung nach, was die Burgwirkung im Inneren verstärkte. Seit 1871 wurde das Haus mehrfach anders genutzt. Nach dem Krieg beherbergte das Gebäude ein Jugendzentrum, später eine Kartonfabrik, eine Bibliothek und Lagerflächen. Heute dient die Begerburg weiterhin ausschließlich den Wohnzwecken ihrer Bewohner.

Stadt
Dresden
Aktualisiert

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