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Begerburg

Begerburg ist eine Villa im Dresdner Stadtteil Dölzschen, die im 19. Jahrhundert entstand. Ihr neugotisches Erscheinungsbild erinnert an eine mittelalterliche Burg.

Das Gebäude steht auf einem Felsvorsprung über dem Weißeritztal und prägt die dortige Landschaft. Dresden führt die Begerburg als Kulturdenkmal in seiner Denkmalliste. Der Ort reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als Carl Siegmund von Nimptsch dort das hölzerne Lusthaus Carlsburg errichtete. Ein Sturm zerstörte Carlsburg dort im Jahr 1742. Nach weiteren Zerstörungen entstand 1759 eine Aussichtsplattform mit Rondell und Bänken.

Johann Gottlieb Beger ließ 1852 eine Villa errichten, deren Architekt Theodor Lehnert mittelalterliche Bauelemente aufnahm. Eine Wendeltreppe führte einst zur oberen Aussichtsplattform. Die frühere Gaststätte besaß Speisesäle, einen Saal und einen Kaffeesalon, während ein Speiseaufzug die Säle mit der Küche verband. Nach 1871 wechselte die Nutzung mehrfach und umfasste Wohnhaus, Jugendzentrum, Kartonfabrik, Bibliothek sowie Lagerflächen. 1934 ging das Haus an die Gemeinde Dölzschen. Anwohnerproteste verhinderten den geplanten Abriss, danach wurde das Gebäude renoviert und später wieder als Gästehaus genutzt. Ein privater Eigentümer kaufte die Begerburg 1979 erneut. Später wurde die Begerburg wieder als Wohnhaus genutzt.

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Dresden
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