LVR-Landeshaus
Das LVR-Landeshaus steht in Köln zwischen Mindener Straße und Kennedy-Ufer, eingebettet in eine weitläufige Grünanlage. Der fünfgeschossige Bau umfasst vier Flügel und einen zentralen Innenhof. Glas, Aluminium und blaugrüne Brüstungsfelder prägen die klare Fassade der Nachkriegsmoderne.
Eckhard Schulze-Fielitz, Ernst von Rudloff und Ulrich Schmidt von Altenstadt errichteten den Bau zwischen 1956 und 1959 nach Bauhaus-Grundsätzen. Ein Raster aus Stützen trägt das Erdgeschoss. Dadurch führt der Blick unter dem Gebäude von Osten nach Westen bis zum Rhein. Die Konstruktion misst etwa 112 mal 64 Meter und verbindet die Bürogeschosse über Treppenhäuser in den Gebäudeecken. Im Inneren arbeiten die zentrale Verwaltung, politische Fraktionen und Fachbereiche für Finanzen, Umwelt, Gebäudemanagement und Soziales.
Die Stadt Köln nahm das Gebäude 1987 in die Denkmalliste auf und ließ es von 1997 bis 1999 denkmalgerecht sanieren. Im November 1957 kam der Grundstein in den Boden, nachdem ein Wettbewerb mit 91 teilnehmenden Büros stattgefunden hatte. Die verglasten Flure an der Nord- und Südseite flankieren den Innenhof. Dort standen ursprünglich Stühle nach Entwürfen von Ludwig Mies van der Rohe.
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