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Dreikönigenpförtchen

Das Dreikönigenpförtchen ist ein kleines gotisches Tor am Kirchenkomplex St. Maria im Kapitol in Köln. Es verbindet den Lichhof mit dem Marienplatz. Der stille Innenhof war früher Kirchhof und markiert den Beginn eines kirchlichen Immunitätsbezirks. Hier galten weder Stadtrecht noch städtische Steuern.

Johannes Hardenrath ließ das heutige Tor 1460 anstelle eines romanischen Vorgängerbaus errichten. Über dem Durchgang erscheinen die Heiligen Drei Könige. Die um 1310 entstandene Skulpturengruppe auf der Lichhofseite zeigt ihre Anbetung und steht heute als Kopie dort. Die Originale werden heute im Museum Schnütgen aufbewahrt. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde das Tor ab 1946 wiederaufgebaut.

Sein Name erinnert an die Legende, Rainald von Dassel habe die Reliquien der Drei Könige 1164 durch diesen Durchgang gebracht. Historisch ist diese Überlieferung allerdings nicht gesichert. Ursprünglich trugen die Figuren leuchtende Farben vor dunkelblauem, golden bestirntem Hintergrund.

Stadt
Köln
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