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Alte Wache

Die Alte Wache in Köln ist ein neoklassizistisches Wachgebäude aus der frühen preußischen Zeit. Der Bau entstand in Köln zwischen 1840 und 1841. Der Kölner Architekt und Ingenieur Major Schuberth entwarf das Gebäude für die preußische Militärverwaltung und die Stadt. Etwa dreißig Soldaten sollten in dem Wachhaus Platz finden.

Ein Verbindungstrakt verbindet die Alte Wache mit dem alten Zeughaus, dem früheren städtischen Waffenarsenal. Zusammen bilden sie den Museumskomplex des Kölnischen Stadtmuseums. Die Alte Wache wird für wechselnde Ausstellungen genutzt, während das Museum Kölns politische, wirtschaftliche und kulturelle Geschichte zeigt. Die äußeren Mauern blieben im Zweiten Weltkrieg stehen. Der Wiederaufbau erfolgte 1957 und 1958, danach beherbergte das Gebäude zunächst Sammlungen des Römisch-Germanischen Museums.

Die steinerne Fassade zeigt weiterhin klare neoklassizistische Formen. Von drei geplanten Wachhäusern ist die Alte Wache das erhaltene oder rekonstruierte Gebäude. Das Gebäude erinnert in Köln an die preußische Epoche. Das Museum behandelt außerdem Kölsch, Puppentheater, Kölner Karneval und die Verbindung der Stadt zum Verbrennungsmotor. Diese Themen verbinden Kölns Stadtgeschichte mit Alltagskultur. Die wechselnden Ausstellungen geben dem Ort unterschiedliche Einblicke in Kölns Kunst und Geschichte.

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