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Szarvas-ház

Szarvas-ház steht im alten Tabán als markantes Eckgebäude mit dreieckigem Grundriss und klarer Copf-Fassade. Seine ursprüngliche Bausubstanz reicht ins frühe achtzehnte Jahrhundert zurück. Nach dem großen Brand von 1810 erhielt die Fassade ihre heutige Gestaltung. Über dem Rundbogen prangt ein Relief: Ein Hirsch flieht vor zwei Jagdhunden. Manche Erzählungen verbinden diesen Ort mit einem königlichen Jagdpavillon oder früheren Jagdgesellschaften. Im Innenhof entdeckst du Gewölbegalerien und schmiedeeiserne Gitter als seltene Spuren des alten Tabán.

Früher beherbergten die Räume Werkstätten, Weinkeller und eines der ersten Kaffeehäuser des Viertels. Kaufleute, Handwerker sowie angeblich Dichter und Schauspieler trafen sich hier nach musikalischen Abenden. Das Gebäude entging trotz wechselnder Zeiten mehrfach dem Abriss. Heute gehört es zu den letzten sichtbaren Verbindungen mit einem verschwundenen Stadtteil. Am längsten bleibt wohl der goldene Hirsch über dem Eingang im Gedächtnis.

Stadt
Budapest
Aktualisiert

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