Zum Inhalt springen

Jáki kápolna

Die Jáki-Kapelle verbindet neoromanische Architektur mit einer bewussten Erinnerung an mittelalterliche ungarische Kirchen. Ihr romanisches Portal zieht mit kräftigen Rundbögen und reicher Steinornamentik die Blicke an.

Der Architekt Ignác Alpár entwarf den Bau für die Millenniums-Ausstellung und verband dabei mehrere historische Vorbilder. Der Grundriss erinnert an die romanische Kirche von Lébény.

Das Portal bildet den Eingang der Kirche von Ják genau nach und zeigt gestaffelte Bögen mit kunstvollen Verzierungen. Über dem Eingang stehen Christus und die Apostel.

Im Inneren leuchtet über dem Altar Eszter Mattionis Mosaik der Heiligen Familie. Bunte Glasfenster zeigen ungarische Heilige.

Ursprünglich sollte das Gebäude eine Bibliothek für das Landwirtschaftsmuseum werden, doch Gemeindemitglieder baten um einen Sakralraum. Medárd Kohl weihte die Kapelle dem heiligen Ladislaus.

Die späteren Päpste Eugenio Pacelli und Giovanni Battista Montini feierten hier während eines Eucharistischen Weltkongresses die Messe. Dadurch erhielt der kleine Bau zusätzliche kirchengeschichtliche Bedeutung.

Die Kapelle bewahrt Architektur, Kunst und gelebten Glauben an einem einzigen Ort. Herumlaufende Besucher entdecken dort romanische Formen, christliche Darstellungen und ungarische Erinnerung.

Stadt
Budapest
Aktualisiert

Diese Seite aufs Handy holen

Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.

  • Laden im App Store
  • Jetzt bei Google Play

Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Budapest. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.

Was ist myTuur?

myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.