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Villa Steinbrügge

Die Villa Steinbrügge steht im Bremer Stadtteil Vegesack und verbindet klassizistische Formen mit der Hanglage an der Weser. Das zweigeschossige, verputzte Gebäude trägt ein Walmdach und einen markanten dreigeschossigen Mittelrisalit. Ein Kellergeschoss ergänzt den Bau zur Gartenseite.

Um 1840 ließ der Kaufmann Georg Hinrich Steinbrügge das Haus für seine Familie errichten. Seit 1984 steht die Villa unter Bremer Denkmalschutz. Erweiterungen mit Wohneinheiten kamen gegen Ende des 20. Jahrhunderts an den Seiten und zur Weser hinzu.

Auf der rückwärtigen Grundstücksseite liegt, in den Weserhang eingebettet, ein Gewächshaus aus Glas und Schmiedeeisen. Sein Querschnitt bildet einen klaren Viertelkreis. Die Konstruktion gehört zu jener Entwicklung, die im frühen 19. Jahrhundert von England nach Deutschland gelangte. Der lange, schmale Bau entstand etwa gleichzeitig mit der Villa und steht seit 2023 ebenfalls unter Denkmalschutz.

Stadt
Bremen
Aktualisiert

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