Villa Leupold
Die Villa Leupold steht im Bremer Stadtteil Horn-Lehe und verbindet Schlossstil mit englischen Tudor-Elementen. Johann Georg Poppe errichtete den zweigeschossigen Bau 1872 für den Leinenhändler und sächsischen Konsul Hermann Leupold.
Die verputzte Fassade trägt ein dreiachsiges Portal mit korinthischen Säulen und einen markanten dreigeschossigen Eckturm. Über dem Portal steht die Inschrift „Ein feste Burg ist unser Gott“, während ein steinernes Familienwappen das Gesims schmückt. Sechs Skulpturen rund um das Gebäude stehen ebenfalls unter Denkmalschutz. Zwischen 1903 und 1908 trug das Anwesen den Namen Eichenhorst, später lebte hier die mit der Bank Martens und Weyhausen verbundene Familie Martens. Das 1908 errichtete Verwalterhaus wich 1961 einem Bungalow.
Heute beherbergen die Räume Büros, Praxen und einen Verein, während nebenan der drei Hektar große Menke Park liegt. Ein Zaun trennt den öffentlichen Park vom Grundstück, und seit 1996 steht der Bau unter Bremer Denkmalschutz.
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