Stadtkirche Vegesack
Die Stadtkirche Vegesack steht im Bremer Stadtteil Vegesack und dient als Gotteshaus sowie als Gemeindezentrum. Ihre klassizistische Fassade zeigt vier Pilaster mit ionischen Kapitellen und einen schlanken Westturm.
Die Vereinigte Evangelisch-Protestantische Gemeinde ließ den Bau zwischen 1819 und 1821 vollständig durch Spenden errichten. Wegen des Gemeindewachstums folgte 1832 eine Erweiterung auf 800 Plätze mit zusätzlichen Fensterachsen. Der fünfgeschossige Turm beherbergte von 1847 bis 1851 eine optische Telegrafenstation. Im Inneren führen breite Emporen an drei Seiten zu einem tempelähnlichen Kanzelaltar gegenüber dem Eingang. Eine Mahagonikanzel, zwei monumentale Gemälde und die Orgel von Alfred Führer aus dem Jahr 1967 prägen den Raum. Eine umfassende Renovierung erfolgte 2009, während der Denkmalschutz seit 1973 besteht.
Besonders anschaulich bleibt das Modell des Vollschiffs Theodore, das als Votivgabe über dem Kirchenraum hängt. Die Glasfenster von Georg Karl Rohde aus den Jahren 1903 und 1904 zeigen die vier Apostel. Der frühere Friedhof wurde 1906 in einen öffentlichen Park mit historischen Grabsteinen und einem Kriegerdenkmal umgewandelt.
- Stadt
- Bremen
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Bremen. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.

