Stadtkirche Vegesack
Die Stadtkirche Vegesack steht im Bremer Stadtteil Vegesack und dient als Gotteshaus sowie als Gemeindezentrum. Ihr klassizistischer Bau entstand zwischen 1819 und 1821 nach dem Vorbild der St.-Pauli-Kirche in der Bremer Neustadt. Die Fassade zeigt vier Pilaster mit ionischen Kapitellen, während ein schlanker fünfgeschossiger Turm die Westseite prägt. Seit 1973 steht die Kirche unter Denkmalschutz.
Die Gemeinde vereinigte sich am 31. Oktober 1817 aus lutherischen und reformierten Gläubigen. Spenden finanzierten den Bau, dessen Grundstein am 13. Juni 1819 gelegt wurde. Eine Erweiterung im Jahr 1832 schuf Platz für 800 Menschen und ergänzte zwei Fensterachsen. Von 1847 bis 1851 beherbergte der Turm eine optische Telegrafenstation.
Im Inneren führen breite Emporen an drei Seiten zu einem tempelartig gestalteten Kanzelaltar. Eine Mahagonikanzel, zwei monumentale Gemälde und die Glasfenster mit den vier Aposteln prägen den Raum. Das heutige, 1967 von Alfred Führer gebaute Orgelwerk ersetzte drei frühere Instrumente. Besonders anschaulich wirkt das Votivmodell des Vollschiffs Theodore unter der Decke.
- By
- Bremen
- Indhold opdateret
Tag siden med på telefonen
Appen er gratis, og når du står foran stedet, begynder historien af sig selv.
Steder som dette er sat sammen til ture gennem Bremen. I appen begynder hver historie, lige når du står ved stedet, og du bestemmer selv ruten og tempoet.
Hvad er myTuur?
myTuur er en gratis app med ture gennem byer over hele verden. Hver tur består af steder, og historien begynder, når du ankommer: læs den, eller lyt til den.


