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St. Johann

St. Johann steht in Bremen und verbindet römisch-katholische Nutzung mit den Formen einer ehemaligen franziskanischen Abteikirche. Ihr Ursprung reicht ins vierzehnte Jahrhundert zurück.

Im Jahr 1380 entstand eine größere gewölbte Hallenkirche mit drei Schiffen, deren Backsteingotik am großen Dach sichtbar bleibt. Ein Satteldach bedeckt alle drei Schiffe.

Der Westgiebel zeigt Spitzbogenfenster und ein kreuzförmiges Fenster mit Davidstern, das 1878 ergänzt wurde. Die Kirche hatte ursprünglich keinen Turm.

Ein Dachreiter gehörte dennoch zum Bau, während das benachbarte ehemalige St.-Johannis-Kloster nicht erhalten ist. Nach der Reformation diente der Ort als Krankenhaus und psychiatrische Anstalt.

Die Kirche nahm außerdem protestantische Gemeinden sowie Gottesdienste für Hugenotten und belgische Religionsflüchtlinge auf. 1806 erhielt die katholische Gemeinde wieder offizielle Anerkennung.

Im Jahr 1823 weihte die Gemeinde St. Johann erneut als katholische Kirche. Der frühere Keller wurde 1992 zur Krypta.

Die Kirche gehört zur Propstei St. Johann mit Gemeinschaftsgebäuden, Schulen und einem Kindergarten. Als Baudenkmal steht St. Johann unter Schutz.

Die Orgel von 1965 verbindet mechanische und elektronische Systeme und ergänzt den historischen Kirchenraum um ein eigenständiges Instrument. Die erhaltene Klosterkirche prägt damit einen besonderen Ort in Bremen.

Stadt
Bremen
Aktualisiert

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