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Schloss Schönebeck

Schloss Schönebeck liegt als Wasserschloss im Bremer Stadtteil Vegesack, im Tal der Schönebecker Aue nahe ihrer Mündung in die Weser. Fachwerk im norddeutschen Stil prägt das Gebäude, das von Park und Gärten umgeben ist.

Die Ursprünge reichen vermutlich ins siebzehnte Jahrhundert zurück, als Junker Franz Wilken von Schönebeck den Bau errichten ließ. Nach seinem Tod 1661 wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer und kam 1952 zur Stadt Bremen. Restaurierte Räume beherbergen heute das Heimatmuseum Schloss Schönebeck mit Exponaten zur Geschichte Vegesacks und seiner maritimen Vergangenheit. Segelschiffe, Dampfschiffe, Heringslogger, Walfang und die Anfänge der Seenotrettung führen durch die Entwicklung der Hafenstadt. Dazu kommen Keramiken der früheren Steingutfabrik Witteburg und die Reiseberichte des in Vegesack geborenen Entdeckers Gerhard Rohlfs.

Das geschützte Denkmal umfasst auch die Umgebung und das nahe Verwalterhaus. Ein maritim gestalteter Raum nimmt Konzerte, Veranstaltungen und standesamtliche Trauungen auf.

Stadt
Bremen
Aktualisiert

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