Landherrnamt
Das Landherrnamt steht im Schnoor-Viertel von Bremen und zeigt neoromanische Architektur aus Sandstein. Alexander Schröder, Bremens Baudirektor, vollendete den Bau im Jahr 1856.
Ursprünglich arbeiteten hier die Landherren, die den Staat Bremen seit 1850 verwalteten. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs folgten Polizei, Verwaltung und Deichbehörden. Nach dem Krieg nahm das Gebäude mit 1.000 Quadratmetern Fläche ein Sozialzentrum für Schwerbehinderte und den Sitz der Bremer Deichbehörde auf. 1964 übernahm die katholische Kirche das Haus und machte es zum Kloster. Später besuchten dort Klassen der St.-Johannis-Schule den Unterricht.
2011 verbesserten umfangreiche Arbeiten die Bedingungen für die Schulkinder und erneuerten die 150 Jahre alte Fassade. Dabei verschwand der rosa Anstrich, sodass die natürliche Farbe des Sandsteins wieder sichtbar wurde.
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