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Haus Weyhausen

Haus Weyhausen steht im Bremer Stadtteil Oberneuland und zählt zur Architektur der frühen Moderne. Die Residenz entstand im Jahr neunzehnhundertvierzehn auf dem Schütte-Anwesen. Rudolf Alexander Schröder entwarf das Gebäude gemeinsam mit Diedrich Luley für Helene Weyhausen. Helene Weyhausen war die Schwiegermutter von Georg Schütte. Der eingeschossige Bau besitzt weiße Putzflächen, ein reetgedecktes Walmdach und einen breiten zweigeschossigen Mittelrisalit. Runde Gauben und die Eulengaube gliedern den markanten Dachbereich. Am Giebel sitzt eine auffällige Eulengaube, während ein schräges Dach den Eingang schützt. Schröder verband dabei konservative und reformorientierte Gestaltungselemente seiner Zeit. Das Haus greift niedersächsische Architektur und klassische Formen der Oberneulander Anwesen auf. Haus Weyhausen zeigt damit deutlich den Reformstil der Region. Dieser Stil entwickelte sich aus lokalen Bautraditionen vor neunzehnhundertvierzehn. Haus Weyhausen gilt als exemplarisches Modell dieses architektonischen Reformstils. Seit neunzehnhundertachtundneunzig steht die Residenz unter Denkmalschutz in Bremen. Seine Gestaltung verbindet regionale Bauformen mit klassischen Gestaltungsprinzipien und macht mehrere Baumerkmale sichtbar. Der Eingang liegt unter einem geneigten Dach am Haus.

Stadt
Bremen
Aktualisiert

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