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Haus Weyhausen

Haus Weyhausen steht im Bremer Stadtteil Oberneuland und gehört zu den bemerkenswerten Beispielen regionaler Reformarchitektur. Der heutige Bau entstand 1914 auf dem Schütte-Anwesen in Oberneuland.

Rudolf Alexander Schröder entwarf das Haus gemeinsam mit Diedrich Luley und verband dabei regionale Bautraditionen mit klassischen Formen. Helene Weyhausen ließ den Bau als ihre Residenz errichten. Die einstöckige, weiß verputzte Fassade trägt ein reetgedecktes Walmdach und einen breiten zweigeschossigen Mittelrisalit. Runde Gauben prägen die Dachfläche des Hauses deutlich. Eine Eulengaube am Giebel und das schräge Eingangsdach setzen zusätzliche Akzente an der klar gegliederten Architektur. Der Eingang verbindet konservative und reformorientierte Gestaltung der Zeit. Schröder nahm Elemente der niedersächsischen Architektur auf, die für die Oberneulander Anwesen charakteristisch sind. Das Haus steht seit 1998 unter Denkmalschutz. Das Landesamt für Denkmalpflege Bremen bewertet Haus Weyhausen als exemplarisches Modell des Reformstils. Dieser Stil entwickelte sich aus lokalen Bautraditionen vor 1914 und prägt die Einordnung des Gebäudes.

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Bremen
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