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Cinema im Ostertor

Das Cinema im Ostertor liegt im Bremer Ostertor-Viertel und verbindet Filmgeschichte mit Stadtarchitektur. Das Cinema gilt als Deutschlands erstes Arthouse-Kino überhaupt.

Sein Gebäude gehört zu einer historischen, denkmalgeschützten Wohnanlage und bewahrt damit einen baulichen Zusammenhang. Ein einziger Saal schafft eine intime Filmsituation. Gretel und Otto Draber betrieben hier zunächst die Kammer-Lichtspiele, bevor das Kino seine spätere Form erhielt. Gert Settje gehörte zu den prägenden Gründern.

Das Haus war außerdem Spielstätte des Bremer Kommunalkinos und steht für gemeinschaftliche Filmkultur. Die Familie Settje leitete das Kino über viele Jahre. Das Kino gehört zur Bremer Filmkunsttheater-Gruppe und bewahrt seine Verbindung zur Bremer Kulturszene. Das Foyer teilt sich das Haus mit der Heldenbar. Dieser gemeinsame Bereich verbindet Vorführung, Begegnung und Getränkeangebot unter einem Dach.

Sven Regener erwähnte es in Neue Vahr Süd. Die literarische Spur ergänzt die Geschichte eines Ortes, an dem kulturell und künstlerisch ausgerichtete Filme ihren festen Platz haben. Das Cinema im Ostertor steht damit für Bremer Kinokultur.

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Bremen
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