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Cinema im Ostertor

Das Cinema im Ostertor liegt im Bremer Ostertor, das viele Menschen als „das Viertel“ bezeichnen. Es gilt als das erste Arthouse-Kino Deutschlands.

Sein Saal gehört zu einer historischen, denkmalgeschützten Wohnanlage und prägt den architektonischen Charakter des Ortes. Das Kino besitzt genau einen einzigen Saal für Filmvorführungen. Seit seiner Gründung verbindet der Ort Filmkunst mit Bremens kulturellem Leben und erhielt dafür zahlreiche nationale Programmpreise.

Die Familie Settje prägte seine Geschichte über viele Jahrzehnte. Vor seiner heutigen Prägung lief das Haus als Kammer-Lichtspiele, geführt von Gretel und Otto Draber. Gert Settje gehörte zu den Gründern der späteren Kinogeschichte.

Das Cinema war außerdem lange Heimat des Bremer Kommunalkinos, bevor diese Initiative nach Walle ins Kino 46 umzog. Sein Foyer teilt das Kino mit der Heldenbar. Dort gehören Getränke zum Umfeld der Filmvorführungen. Auch Sven Regeners Roman Neue Vahr Süd erwähnt den Ort als Schauplatz. Das Cinema bleibt damit ein konkreter Teil von Bremens Film- und Baugeschichte.

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Bremen
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