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U Potsdamer Platz

Der U-Bahnhof Potsdamer Platz liegt in Berlin und gehört zur U2. Die Station ist barrierefrei. Paul Wittig entwarf die ursprüngliche Anlage, die 1907 unter dem Leipziger Platz eröffnet wurde. Weiße Wandfliesen mit grünem Muster prägen bis heute den Innenraum.

Im Zweiten Weltkrieg beschädigte eine Bombe im Juni 1944 das Dach, bevor die zerstörten S-Bahn-Tunnel die U-Bahn überfluteten. Im Juli 1945 fuhren die Züge wieder, nachdem Arbeiter das Wasser abgepumpt hatten. Der Bau der Berliner Mauer machte den Bahnhof 1961 zur Geisterstation an der Grenze. Erst 1993 öffnete er nach dem Mauerfall wieder, weshalb sich viel vom historischen Zustand erhielt.

Alfred Grenander prägte die architektonische Gestaltung mit einer flach verputzten Decke und einer zentralen Lichtkuppel. Diese Kuppel verschwand in den 1930er-Jahren, während grün gestrichene Kioske das Farbkonzept fortführen. Ein früherer Durchgang zum Wertheim-Kaufhaus führt heute zum Zentrum des Platzes. Die erhaltene Gestaltung steht unter Denkmalschutz und macht den Bahnhof zu einem anschaulichen Stück Berliner Verkehrsgeschichte.

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