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Staatsratsgebäude

Das Staatsratsgebäude steht in Berlin und verbindet die Architektur der DDR mit Spuren des ehemaligen Berliner Schlosses. Roland Korn und Hans-Erich Bogatzky entwarfen den Bau, der zwischen 1962 und 1964 entstand. Von 1964 bis 1990 arbeitete hier der Staatsrat der Deutschen Demokratischen Republik. Seine asymmetrische Fassade besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Sandstein und rotem Granit.

Das Karl-Liebknecht-Portal prägt die Fassade und erinnert an einen politischen Moment des Jahres 1918. Der Balkon gehörte zum ehemaligen Berliner Schloss, von dem Karl Liebknecht eine „Freie Sozialistische Republik Deutschland“ ausrief. Das Portal am Gebäude ist eine Replik, während das Original beim Wiederaufbau des Berliner Schlosses verwendet wurde. Nach dem Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin beherbergte der Bau vorübergehend das Bundeskanzleramt.

Im Inneren zeigt ein großes Glasmosaik von Walter Womacka Szenen aus der deutschen Arbeiterbewegung. Große Treppen, geräumige Foyers und Hallen bestimmen die Wege durch das Gebäude. Unterschiedliche Furniere geben den Büroräumen jeweils eine eigene Materialwirkung. Seit 2006 nutzt die European School of Management and Technology die Räume für ihre Arbeit.

Stadt
Berlin
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