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Ort der Information

Der Ort der Information ist eine unterirdische Ausstellung an der südöstlichen Ecke des Stelenfeldes in Berlin. Über ihm stehen Betonstelen unterschiedlicher Höhe und erzeugen ein bewegtes, begehbares Feld. Die Räume ergänzen diese abstrakte Form des Gedenkens durch historische Dokumentation und persönliche Geschichten.

Vier thematische Räume zeigen die Verfolgung und Vernichtung jüdischer Menschen in Europa während des Holocaust. Familiengeschichten machen einzelne jüdische Leben sichtbar, die durch den Holocaust zerstört wurden. Dazu kommen Informationen über die Opfer und authentische Orte der Erinnerung. Im Raum der Namen werden kurze Biografien ermordeter oder vermisster Juden vorgelesen. Namen sowie Geburts- und Todesjahre erscheinen dabei als Projektionen an den Wänden.

Die Gestaltung der Ausstellung stammt von Dagmar von Wilcken und verbindet Architektur mit persönlicher Erinnerung. Der Ort ist rollstuhlgerecht und ermöglicht einen zugänglichen Besuch der unterirdischen Räume. Besonders eindringlich bleibt der Moment, in dem ein Name mit zwei Jahreszahlen an der Wand erscheint.

Stadt
Berlin
Aktualisiert

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