Nicolai-Haus
Das Nicolai-Haus steht im Berliner Bezirk Mitte und gehört zu den wenigen erhaltenen Barockhäusern der Stadt. Das zweigeschossige Stadthaus zeigt einen barocken Innenhof, eine Holzgalerie und ein geschnitztes Treppengeländer. Im Foyer bewahren künstlerische Steinreliefs einen unmittelbaren Eindruck seiner historischen Innenräume.
Zwei Parzellen von Hofangestellten bildeten im 16. Jahrhundert den Ursprung des Anwesens. Nach einem Brand in der Mitte des 17. Jahrhunderts baute Heinrich Julius Brandes das Haus wieder auf und erweiterte es 1674. Friedrich Nicolai prägte den Bau im späten 18. Jahrhundert mit einer Renovierung im spätbarock-klassizistischen Stil. Er nutzte ihn als Wohnsitz und Verlagshaus, wodurch sich hier Intellektuelle und Künstler wie Johann Gottfried Schadow und Karl Friedrich Schinkel trafen.
Später diente das Gebäude unter anderem als Museum und als Unterkunft für Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Nach dem Krieg nutzte das Zentrale Institut für Denkmalpflege der DDR die restaurierten Räume. Besonders anschaulich bleibt die Weydinger-Treppe, ein klassizistisches Bauteil aus dem Ermelerhaus. Pri-Adres?
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