Zum Inhalt springen

Marion-Gräfin-Dönhoff-Platz

Der Marion-Gräfin-Dönhoff-Platz liegt in Berlin und verbindet städtischen Raum mit sichtbaren Spuren mehrerer Epochen. Heute stehen dort die rekonstruierten Spittelkolonnaden und ein historischer Meilenobelisk.

Im 18. Jahrhundert begann die Fläche als offene Esplanade, wurde zum Marktplatz und hieß zunächst Dönhoffplatz. Das Palais Hardenberg prägte einst die Umgebung. Dort lagen Residenz und Amtsräume preußischer Kanzler. Im späten 19. Jahrhundert entstanden Gärten und Brunnen nach Entwürfen der Gartenarchitekten Hermann Mächtig und Erwin Albert Barth. Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderten beschädigte oder abgerissene Gebäude das Umfeld, bevor die Fläche in den 1970er Jahren neu gestaltet wurde.

2010 erhielt der Platz seine heutige Benennung zu Ehren Marion Gräfin Dönhoffs. Der Obelisk „Meile Null“ markierte ursprünglich den Ausgangspunkt für Entfernungen nach Potsdam. Seine Errichtung fällt ins frühe 18. Jahrhundert. Die Spittelkolonnaden gehörten ursprünglich zur Stadtbefestigung und wurden Ende der 1970er Jahre mit Teilen der südlichen Originalkolonnaden rekonstruiert.

Stadt
Berlin
Aktualisiert

Diese Seite aufs Handy holen

Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.

  • Laden im App Store
  • Jetzt bei Google Play

Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Berlin. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.

Was ist myTuur?

myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.