Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft liegt an der Humboldt-Universität in Berlin, nahe dem historischen Hauptgebäude. Das Gebäude entwarfen Wilhelm Cremer und Richard Wolffenstein.
Hier verbindest du Bibliotheks- und Informationswissenschaft mit digitalen Fähigkeiten und Forschungsmethoden. Bachelor-, Master- und Doktoratsstudiengänge decken verschiedene akademische Wege ab. Als einziges Institut Deutschlands bietet es ein eigenes Doktorandenprogramm in diesem Fachgebiet an. Zugleich gehört es zum internationalen iSchools-Netzwerk, das Information als wissenschaftliche Disziplin untersucht. Seine Wurzeln reichen ins frühe zwanzigste Jahrhundert zurück, während die Bibliotheksprogramme nach der deutschen Wiedervereinigung zusammengeführt wurden. Heute spiegeln Projekte wie Digitalisierte Handschriften zu Europeana und re3data.org den Schwerpunkt auf digitalem Zugang und Datenaustausch.
Das Berliner Bibliothekswissenschaftliche Kolloquium bringt internationale Vorträge zu aktuellen Themen der Informationswissenschaft in diese Umgebung. Die Geschichte reicht außerdem durch eine Schließung während der NS-Zeit und eine spätere Neuausrichtung zur internationalen iSchool. Beides verbindet sich hier mit einem Ort, an dem Forschung, digitale Methoden und Bibliothekswissen zusammenkommen.
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