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Bärenbrunnen

Der Bärenbrunnen steht am Werderschen Markt in Berlin-Mitte und zeigt eine Bärenfamilie als Berliner Wappentier. Roter Lavastuff prägt die Oberfläche des Brunnens.

Hugo Lederer schuf das ursprüngliche Werk in den 1920er Jahren, bevor Walter Sutkowski es 1958 rekonstruierte. Der Zweite Weltkrieg zerstörte den ursprünglichen Brunnen aus rotem Lavastuff.

Die Rekonstruktion folgt historischen Entwürfen und bildet das Original vollständig nach, während sie zur benachbarten Bauakademie passt. Der achteckige Sockel ist etwa sechzig Zentimeter hoch.

Sein Durchmesser beträgt dreieinhalb Meter, und seine geriffelten Seiten gliedern die einzelnen Podeste. Auf jeder zweiten Seite sitzen Paare spielender Bärenjungen, während eine höher platzierte Mutterbärin darüber wacht.

Zwischen den Jungen sprudeln kleine Wasserfontänen aus dem Brunnen. Die Jungen erreichen etwa sechzig Zentimeter, während die Mutterbärin ungefähr einen Meter zwanzig hoch ist.

Lederers Entwurf entstand im Zusammenhang mit der Einbindung von Kunst in öffentliche Räume der 1920er Jahre. Der Bär verbindet die Skulptur mit dem Stadtwappen Berlins.

Stadt
Berlin
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