Palauet Albéniz
Das Palauet Albéniz steht auf dem Montjuïc in Barcelona und gehört zur Architekturgeschichte der Stadt. Der Palast entstand für die Internationale Ausstellung von Barcelona 1929. Juan Moya Idígoras entwarf ihn neoklassizistisch nach bourbonischem Geschmack, während viele Ausstellungspavillons mediterrane und katalanische Formen aufgriffen. Backstein, Stein und Schieferdächer prägen sein äußeres Bild.
Ursprünglich diente das Gebäude der spanischen Königsfamilie während der Ausstellung als Ort für Erholung, Mahlzeiten und Empfänge. Später wurde es zur offiziellen Residenz in Katalonien. Zwischen Mitte der sechziger Jahre und 1970 erhielt der Bau zwei Flügel und damit seinen heutigen T-förmigen Grundriss. Innen verbinden sich königliche Vorbilder mit katalanischer Kunst. Salvador Dalí malte die Kuppel der Eingangshalle mit einer Allegorie des Sardana-Tanzes und Barcelonas Geschichte.
Die Joan-Maragall-Gärten umgeben den Palast mit Teichen, Blumenbeeten, Pergolen, Terrassen, Brunnen und Skulpturen. Sie verbinden mediterrane und französisch geprägte Gartengestaltung miteinander. Im nördlichen Bereich steht die Kapelle Santa Madrona neben einem Peristylhof und weiteren Skulpturen. Eine zweite Kuppel trägt Buntglas von Carlos Muñoz de Pablos.
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