Benediktinerabtei St. Stephan
Die Benediktinerabtei St. Stephan liegt am Rand der Augsburger Altstadt und verbindet Kirche, Kloster und Schule. Die Kupferkuppel der Kirche prägt den nördlichen Teil der Altstadt. Im Inneren lenken Orgelempore und schmiedeeisernes Gitter den Blick nach Westen.
Am 5. November 1835 entstand die Abtei nach der Säkularisation in Bayern neu. Am selben Tag übernahm der Benediktinerorden das Gymnasium bei St. Stephan, das seit 1828 besteht. Mönche unterrichten dort, arbeiten in der Verwaltung und begleiten Schülerinnen und Schüler im Tagesheim. Humanistische, musikalische und naturwissenschaftliche Bildungswege prägen die Schule bis heute. Das Kloster verbindet Gebet, Arbeit, Lektüre und Zeiten der Stille mit Unterricht, Erwachsenenbildung und Seelsorge.
Die Kirche bewahrt eine Orgel von Julius Zwirner aus dem Jahr 1965. Offner baute sie 1997 um. Sie besitzt 36 Register, drei Manuale und ein Pedal. Im Klostergarten arbeitet außerdem eine Wetterstation, die seit etwa 200 Jahren kontinuierlich Wetterdaten aufzeichnet.
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