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Fort-Carré

Fort-Carré in Antibes ist eine sternförmige Festung des sechzehnten Jahrhunderts mit vier pfeilförmigen Bastionen. König Heinrich II. von Frankreich gab den Bau in Auftrag.

Die Anlage steht auf einer Landzunge sechsundzwanzig Meter über dem Meeresspiegel und bewachte einst die Grenze zu Savoyen. Der Bau der Festung dauerte etwa fünfundzwanzig Jahre.

Heinrich III. ergänzte 1565 vier Bastionen, und bis 1585 bot die Anlage Platz für sechzehn Kanonen. Der Militäringenieur Vauban verstärkte später die Bastionen mit Granit.

Ein dreieckiger Vorbau, eine schwere Holztür und eine schmale Brücke bilden den Eingang zur Festung. Im Inneren liegen Kasernen für Offiziere und Soldaten.

Der Wehrgang umrundet das Fort in dreiundvierzig Metern Höhe und eröffnet weite Blicke über Antibes und das Meer. Napoleon Bonaparte war hier 1794 etwa zehn Tage inhaftiert.

Geschütze beschossen die Festung 1746 und 1747, doch die Anlage hielt dem Angriff stand. Im frühen zwanzigsten Jahrhundert verlor das Fort seine militärische Funktion.

Seit 1906 gilt Fort-Carré als historisches Denkmal. Rund vier Hektar geschützte Gärten umgeben die Festung und zeigen mediterrane Pflanzen sowie Tierwelt.

Der zentrale Turm trägt den Namen Tour Saint-Laurent und erinnert an eine frühere Kapelle auf dem Hügel. Ein James-Bond-Film nutzte Fort-Carré 1983 als Festung des Bösewichts.

Stadt
Antibes
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