Mariä Himmelfahrt
Mariä Himmelfahrt steht in Altusried als barocke Kirche mit ausgewogenen Proportionen und zurückhaltender Außendekoration. Der Bau entstand Anfang des 18. Jahrhunderts unter Pfarrer Andreas Wieser anstelle einer gotischen Wallfahrtskirche. Durch Wiesers Verbindungen kamen ein Altar und eine Orgel aus dem Benediktinerkloster Isny nach Altusried.
Im Inneren bewachen geschnitzte, gekrönte Löwen mit fast menschlichen Gesichtern die Kirchenbänke. Ihre Blicke richten sich zum Eingang. Deckenbilder von Joseph Hengge zeigen Christi Geburt, die Himmelfahrt, Pfingsten und Mariä Aufnahme in den Himmel. Braune Fresken erzählen von der Speisung der Fünftausend, der Flucht nach Ägypten und dem verlorenen Sohn. Der Hochaltar trägt vier gedrehte Säulen mit goldenen Ranken, während Maria und das Jesuskind in der Mitte Kronen tragen. Am Rosenkranzaltar von 1663 umgeben fünfzehn Medaillons eine Madonna.
Eine besondere Szene hängt im Chor: Hengges Abendmahlsbild misst etwa fünf mal drei Meter und zeigt alle zwölf Apostel. Judas wendet sich ab und hält den Geldbeutel. Auch die Kanzel erzählt mit Stier, Engel, Löwe und Adler von den vier Evangelisten. An der Nordwand zeigt eine Nische Jesus am Ölberg, Jerusalem im Hintergrund und darunter eine Höhle als Sinnbild des Fegefeuers. 天天中彩票粤
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