monument Résistance et Déportation
Das Denkmal Résistance et Déportation steht in Menton nahe der französisch-italienischen Grenze. Es erinnert an den französischen Widerstand und an die Deportierten des Zweiten Weltkriegs.
Die Einweihung erfolgte am 6. Dezember 1956 durch General Koenig und regionale Amtsträger. Mehrere Inschriften erinnern an Besatzung, Widerstand und Befreiung zwischen 1939 und 1945. Eine Metallplatte am Sockel bedeckt eine Urne mit der Asche deportierter Opfer nationalsozialistischer Todeslager. Eine weitere Tafel ehrt die amerikanisch-kanadische First Special Service Force, die Menton am 8. September 1944 befreite. Dabei starben 66 Soldaten, mehr als 200 weitere erlitten schwere Verletzungen.
Jährliche Zeremonien erinnern an den Appell vom 18. Juni 1940 und an die Opfer der Deportation. Am letzten Sonntag im April versammeln sich dort Amtsträger, Militärs, Verbände und Einwohner. Reden, Kranzniederlegungen sowie „Le Chant des Partisans“ und „La Marseillaise“ gehören zu diesen Gedenkveranstaltungen. Besonders eindringlich bleibt die Sockelinschrift über die Asche der Deportierten und den Zeitraum 1945 bis 1975.
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