Auferstehungskirche
Die Auferstehungskirche steht in Leipzig-Möckern als evangelisch-lutherische Pfarrkirche mit einem ungewöhnlichen hölzernen Erscheinungsbild. Ihr Grundriss bildet ein lateinisches Kreuz und richtet sich von Norden nach Süden. Das Hauptschiff misst 28 Meter in der Länge, 13 Meter in der Breite und 18 Meter im Querschiff. Eine Decke in 18 Metern Höhe überspannt den Innenraum.
Die Möckerner Gemeinde nutzte ab 1886 den Versammlungssaal einer Schule für Gottesdienste, bevor Paul Lange die Notkirche entwarf. Der Bau begann im Dezember 1900 und wurde am 10. November 1901 geweiht. Zwischen 1974 und 1981 verkürzte eine Sanierung den Altarraum und entfernte den Sandsteinaltar sowie einige Türme. Ein schlichter Holzaltar, ein Oberammergauer Kruzifix und eine Kanzel aus dem abgebaggerten Dorf Magdeborn prägen den Innenraum.
Die Schweinefleisch-Mendelssohn-Orgel entstand 1766/67 und besitzt seit der Restaurierung 2004 wieder 25 Register auf zwei Manualen und Pedal. Sie gilt als älteste Orgel ihrer Art in Leipzig und steht im Mittelpunkt der jährlichen Möckerner Orgeltage. Ein weißes Marmortaufbecken trägt die Inschrift des Stifters Ed. Rohland von 1901. Vor dem Gebäude erinnert das Kugeldenkmal Möckern mit gusseisernen Kanonenkugeln an die Schlacht bei Leipzig von 1813.
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