Zeughaus
Das Zeughaus in Augsburg steht als großes historisches Bauwerk zwischen Renaissance, Manierismus und frühem Barock. Elias Holl errichtete es zwischen 1602 und 1607, während Joseph Heintz die markante Fassade entwarf. Über dem östlichen Hauptportal zeigt eine Bronzegruppe den Erzengel Michael im Kampf mit Satan.
Am selben Ort entstand bereits 1501 eine Gießerei mit Waffenlager, doch mehrere Brände zerstörten die Vorgängerbauten. Der Neubau diente als Arsenal und bot bis zu 3.000 Soldaten Platz. Später nutzte Augsburg die Räume als Feuerwache und Rettungsdienststützpunkt, bevor eine Sanierung das Gebäude zum Bildungs- und Begegnungszentrum machte.
Durch das Hauptportal gelangst du in die Toskanische Säulenhalle, die heute Ausstellungen aufnimmt. Eingangshalle und Säulenhalle dienen außerdem wechselnden Präsentationen, Seminaren, Feiern und weiteren Veranstaltungen. Die Zeughaus Stuben verbinden bayerische Küche mit einem Biergarten unter Kastanienbäumen, der bis zu 500 Gäste fasst. Im Winter verwandelt sich der Innenhof in einen Veranstaltungsort, unter anderem für den Weihnachtsmarkt.
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