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Evangelisch-Lutherische Kirche Zürich

Die Evangelisch-Lutherische Kirche Zürich, auch Martin-Luther-Kirche genannt, steht in Zürich als moderner lutherischer Sakralbau. Der Betonbau wurde 1958 in Zürich als Kirchengebäude eröffnet. Franz Steinbrüchel und Ernst Ulrich Krägel entwarfen die Kirche, während Stanislaus Gatzka als Ingenieur an ihrer Ausführung beteiligt war. Ihre zeltartige Form erinnert an eine Pilgerreise des Lebens. Die Gestaltung orientiert sich an Le Corbusiers Kapelle Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp und verbindet Beton mit geometrischer Klarheit. Dreiecke verweisen im Innenraum auf die Dreifaltigkeit der Kirche. Vierecke stehen für die Welt und menschliche Gestaltung, während farbige Glasfenster biblische Motive zeigen. Christus erscheint dort als zentrale Figur im Fensterbild. Taube, Lebensbaum, Morgenstern, Schöpfung, Sündenfall und Himmlisches Jerusalem erweitern die Bildsprache der Fensterfront. Die lutherische Gemeinde entstand im Jahr 1891 in Zürich. Die Kirche dient der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Zürich, Nordost- und Zentralschweiz, die mehrere Sprachgemeinschaften zusammenführt. Deutsch, Finnisch, Schwedisch und Norwegisch prägen das gottesdienstliche Angebot. Ein Gemeindezentrum mit Büros und Mietwohnungen ergänzt den Kirchenbau und erweitert seine Nutzung über den Gottesdienst hinaus. Das Gebäude gilt in Zürich als geschütztes kommunales Objekt.

Stadt
Zürich
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