Zum Inhalt springen

Zeller Tor

Das Zeller Tor steht in Würzburg als ehemaliges Stadttor der Bastionsbefestigungen. Kalkstein und Sandstein prägen den frühbarocken Bau von Antonio Petrini aus den Jahren 1663 und 1664. Der gebogene Durchgang erschwerte direkte Angriffe und führte einst auf der Straße nach Zell am Main. Auf der Feldseite sitzen ein rustiziertes Portal, ein Giebel mit dem Schönborn-Wappen und ein kleines Wachhaus.

Die Stadtseite wirkt schlichter, mit einem rustikalen Bogen und einem Schlussstein mit groteskem Gesicht. Neben dem Tor liegen frühere Wachstuben, während vom ursprünglichen Fallgatterhaus nichts erhalten ist. Eine historische Grabenbrücke war 59 Meter lang und wurde 1754 in Stein überwölbt. Heute erinnern ein Bogenstück und ein weiterer Bogenansatz an diese Verbindung.

1870 endete die Funktion als Stadttor, nachdem Wall und Graben südlich des Bauwerks verändert worden waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Feuerwehr hier vorübergehend Unterkunft, während ein Wachhaus 1945 abbrannte. Eine 45 Meter lange Stahlbrücke ersetzt seit 2014 die hölzerne Rampe der Gartenschau von 1990. Der Zugang führt heute nur zu Fuß durch das denkmalgeschützte Tor.

Stadt
Würzburg
Aktualisiert

Diese Seite aufs Handy holen

Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.

  • Laden im App Store
  • Jetzt bei Google Play

Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Würzburg. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.

Was ist myTuur?

myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.