Karola Nussbaum
Der Gedenkort Karola Nussbaum erinnert in Würzburg an eine jüdische Frau, die während des Holocausts verfolgt und ermordet wurde. Ihr Name erscheint in Gedenkaufzeichnungen jüdischer Opfer aus Würzburg.
Solche Listen und Gedenkstätten bewahren die Erinnerung an Menschen, die unter dem NS-Regime verfolgt wurden. Karola Nussbaum steht dabei für ein persönliches Schicksal.
Zugleich verweist ihr Name auf die jüdische Gemeinde Würzburgs, deren Geschichte durch die nationalsozialistische Verfolgung schwer beschädigt wurde. Vor der NS-Zeit prägten Synagogen, Schulen und das Gemeindeleben die Stadt.
Stolpersteine mit kleinen Messingtafeln machen solche Erinnerungen an den letzten frei gewählten Wohnorten sichtbar. Der historische Eintrag verbindet Karola Nussbaum mit Würzburg und der Geschichte des Holocausts.
Er erinnert an den Verlust ihrer Familie und der jüdischen Gemeinschaft. Bildungsangebote und Gedenkprojekte in Würzburg schaffen zusätzlichen Zusammenhang zur Geschichte jüdischen Lebens und zur Verfolgung während der NS-Zeit.
Die Erinnerung an Karola Nussbaum richtet den Blick auf die Folgen von Intoleranz und Diskriminierung. Der Ort ist als rollstuhlgerecht erfasst.
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