innere Burg
Die Innere Burg bildet den ältesten Kern der Festung Marienberg über Würzburg. Dich erwarten alte Wehrmauern, ein zentraler Burghof, die Marienkirche und historische Wohngebäude.
Auf dem Hügel siedelten Menschen bereits in der späten Bronzezeit und frühen Eisenzeit. Tonscherben aus dieser Epoche liegen als archäologische Spuren im Burghof. Im Mittelalter richteten die Fürstbischöfe hier ihren Hof ein und verstärkten die Anlage mit Mauern, Türmen und einem Wehrgang. Die erste Kanone der Festung wird 1347 erwähnt. Nach dem Brand von 1572 entstanden unter Julius Echter neue Teile, darunter der Südflügel und die Marienkirche. Später ergänzten barocke Bastionen und Tore die Verteidigung, während der ältere Kern sein mittelalterliches Gepräge bewahrte.
Heute gehören Museen mit fränkischer Kunst, vorgeschichtlichen Funden und Weinkultur zum Festungsgelände. Das Fürstenbaumuseum zeigt außerdem frühere Wohnräume und Schätze der Fürstbischöfe. Weinberge umgeben die Hänge, darunter liegen Gärten und Parks. Besonders eindrücklich bleibt der Burghof, in dem steinerne Mauern, kirchliche Geschichte und vorgeschichtliche Keramik zusammenkommen.
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