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Dom St. Kilian

Der Dom St. Kilian steht als römisch-katholische Kathedrale in Würzburg und ist dem heiligen Kilian geweiht. Sein romanischer Grundriss bildet bis heute ein deutliches Kreuz. Mit etwa 103 Metern Länge gehört er zu den größten romanischen Kirchenbauten Deutschlands. Der Dom ist für Menschen im Rollstuhl zugänglich.

Der heutige Bau begann 1040 unter Bischof Bruno, bevor Adalbero ihn 1075 vollendete. Erst 1187 erhielt die Kirche nach mehreren Umbauten ihre Weihe. Spätere Umbauten veränderten um 1500 die Seitenschiffe spätgotisch und brachten ab 1627 barocke Ausstattung. Pietro Magno prägte den barocken Stuck im frühen 18. Jahrhundert. Bombenangriffe im März 1945 zerstörten große Teile des Innenraums und ließen das Langhaus einstürzen. 1967 war der Wiederaufbau mit einer flachen Holzdecke im Langhaus abgeschlossen.

Im Hochaltar liegen die Schädel von Kilian, Totnan und Kolonat, die Bischof Burkard 752 hierher überführte. Die Doppelkrypta bewahrt Brunos Grab und einen alten Brunnen. Ein bärtiges Gesicht gilt als ältestes Kunstwerk des Doms und könnte merowingischen Ursprungs sein. Zwanzig Glocken bringen zusammen 26 Tonnen auf die Waage. Die zehn Tonnen schwere Salvatorglocke misst etwa 2,3 Meter im Durchmesser.

Stadt
Würzburg
Aktualisiert

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