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Monopteros

Der Monopteros steht auf dem Neroberg in Wiesbaden und bildet eine kreisförmige Kolonnade aus zehn Säulen. Von dort reicht der Blick über Wiesbaden bis nach Mainz und gelegentlich zum Odenwald. Die Anlage gehört zu einem Landschaftspark, der als eines der größten Gartenmonumente Hessens gilt.

Philipp Hoffmann, nassauischer Landesbaumeister, entwarf den Bau, der 1851 errichtet wurde. Seine Gestaltung verbindet Gartenkunst mit der Naturromantik des späten achtzehnten Jahrhunderts. Ursprünglich sollte die Kolonnade den Mittelpunkt eines kleinen Bergparks bilden. Um 1900 ergänzte der Verschönerungsverein Wiesbaden das Umfeld mit Felsentheater, Grotten, Brücken und Alleen.

Unter dem Zinkdach liegen eine hölzerne Unterkonstruktion und ein umlaufendes Sandsteingesims. Risse und Löcher im Dach führten zu Wasserschäden an den weißen Sandsteinsäulen. Eine Restaurierung umfasst deshalb Dach, Holzwerk und Sandstein, während Bauingenieure die Stabilität prüfen. Besonders anschaulich bleibt ihre frühere Aufgabe: Seit 1822 trugen die Säulen Öllampen an der Wilhelmstraße.

Stadt
Wiesbaden
Aktualisiert

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