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Kunsthistorisches Museum

Das Kunsthistorische Museum in Wien verbindet eine palastartige Neorenaissancefassade mit einer großen achteckigen Kuppel. Sandstein, Marmor, Blattgold und Stuck prägen den Bau. Gottfried Semper und Baron Karl von Hasenauer entwarfen ihn gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Naturhistorischen Museum. Kaiser Franz Joseph I. eröffnete das Haus 1891 für die Sammlungen der Habsburger.

Die Bestände reichen von altägyptischen Objekten und griechisch-römischen Antiken bis zur europäischen Malerei des späten 18. Jahrhunderts. Die Galerien verbinden verschiedene Epochen. Die Gemäldegalerie zeigt Werke von Jan van Eyck, Raffael, Albrecht Dürer, Tizian, Caravaggio und Peter Paul Rubens. Pieter Bruegel der Ältere ist besonders umfangreich vertreten. Zu den Beständen zählen Vermeers Die Malkunst, Rembrandts Selbstporträt und Arcimboldos Die vier Jahreszeiten.

Das große Treppenhaus schmücken Gemälde von Gustav Klimt, Ernst Klimt, Franz Matsch, Hans Makart und Mihály Munkácsy. Weitere Bereiche umfassen ägyptische und orientalische Sammlungen, griechisch-römische Altertümer, Skulpturen, Kunstgewerbe, Münzen und eine Bibliothek. Auch Ephesos, alte Musikinstrumente, die Schatzkammer sowie die Hofjagd- und Rüstkammer gehören zum Verbund. Das Museum besitzt ein Café und ist für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Stadt
Wien
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