Klimt-Villa
Die Klimt-Villa steht in Wien-Hietzing an der Stelle von Gustav Klimts letztem Atelier. Sie verbindet Ateliergeschichte mit neobarocker Architektur.
Gustav Klimt arbeitete hier von 1911 bis 1918, nachdem er zuvor fast zwanzig Jahre in einem Gartenpavillon tätig gewesen war. Das ursprüngliche Gebäude war ein einfaches, eingeschossiges Landhaus. Ab 1922 entstand um seine Mauern eine zweigeschossige Villa, die Ernestine Werner später vollendete.
Die heutige Architektur bewahrt deshalb sowohl Klimts Arbeitsort als auch den Stil der frühen 1920er Jahre. Das rekonstruierte Atelier bildet den Mittelpunkt der Ausstellung. Reproduktionen später Werke stehen dort auf Staffeleien und veranschaulichen Klimts letzte Schaffensjahre. Das Empfangszimmer folgt Entwürfen von Josef Hoffmann und ergänzt die Rekonstruktion des Erdgeschosses.
Weitere Räume zeigen Klimts Modelle, Auftraggeber und Beziehungen in Wien. Informationstafeln erläutern die Geschichte des Hauses und die Entwicklung vom Landhaus zur Villa. Ein großer Garten umgibt das Gebäude und schafft einen ruhigen Rahmen für die Ausstellung. Die Klimt-Villa dient als Museum und Gedenkstätte, während Teile des Hauses öffentlich zugänglich sind. So treffen sich an diesem Ort Gustav Klimts Atelier, die Geschichte des Gebäudes und Wiens künstlerisches Erbe.
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