Knisja tal-Madonna tal-Pilar
Die Knisja tal-Madonna tal-Pilar steht in Malta eng neben dem Auberge d’Aragon und wirkt von der schmalen Straße aus beinahe wie ein Teil davon. Ihre barocke Fassade gliedert sich in zwei Ebenen und trägt einen großen Dreiecksgiebel. Im Jahr 1670 entstand sie als private Kirche der aragonesischen Ritter, bevor ein Erdbeben schwere Schäden verursachte. Der italienische Architekt Romano Carapecchia gestaltete den Wiederaufbau unter den beengten Bedingungen des Standorts.
Im Inneren führt ein quadratischer Grundriss zu einer hohen, bemalten Kuppel und reicher barocker Ausstattung. Vergoldete florale Schnitzereien umgeben rund siebzig Engelsfiguren, die den Raum mit Bewegung füllen. Johannes der Täufer und der heilige Jakobus stehen neben dem Altar. Darüber zeigen Gemälde die Madonna, die dem heiligen Jakobus erscheint, während Werke maltesischer Künstler weitere Wände schmücken. Marmorgeländer und Seitenaltäre tragen zusätzliche Verzierungen, deren Wirkung durch Restaurierungen wieder hervortritt. Besonders eindrucksvoll bleibt der Gegensatz zwischen der kleinen, beinahe verborgenen Außenansicht und dem goldenen Reichtum hinter den Türen.
- Stadt
- Valletta
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Valletta. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.


