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Zeughaus (Reiterbau)

Das Zeughaus (Reiterbau) in Ulm ist ein historischer Komplex, der ursprünglich als städtisches Waffenlager diente. Seine Geschichte reicht bis ins vierzehnte Jahrhundert zurück. Im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert wuchs die Anlage deutlich, bevor der Reiterbau 1597 entstand. Sein Tor trägt das reich ausgearbeitete Ulmer Stadtwappen. Die Anlage verbindet militärische Stadtgeschichte mit erhaltenen Bauteilen verschiedener Epochen.

Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile beschädigt, doch Restaurierungsarbeiten in den späten siebziger Jahren stellten Abschnitte wieder her. Die kritische Teilrekonstruktion ließ einige Kriegsschäden sichtbar bestehen. Der Löwenbau entstand 1666 bis 1667 und bewahrt Sgraffito-Putz, der die Bombardierungen überstand. Der Bau wird für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Erhalten sind außerdem der Renaissancebogen des Ostflügels und Teile des Nordflügels.

Erhaltene Teile beider Flügel ergänzen den Löwenbau innerhalb der historischen Anlage. Zum östlichen Flügel gehört ein erhaltener Renaissancebogen. Am Löwenbau überstand der Sgraffito-Putz die Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs. Auch Teile des nördlichen Flügels sind erhalten.

Stadt
Ulm
Aktualisiert

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