Ulmer Münster
Das Ulmer Münster verbindet gotische Architektur mit einer Baugeschichte, in der Handwerk, Glaube und Bürgersinn sichtbar werden. Sein gotischer Turm erreicht 161,53 Meter und prägt die Ulmer Silhouette. Steinornamente erinnern an gehäkelte Netze, während Wasserspeier grimmig auf die Straßen blicken und den Außenbau prägen. Im Inneren findest du geschnitzte Eichengestühle und farbige Glasfenster. Bürgerinnen und Bürger legten den Grundstein und trugen damit ein Bauwerk, das über Jahrhunderte hinweg wachsen sollte. Die Stadt führte später die Reformation ein, doch der Bau blieb unvollendet. Danach verfiel das Münster über Jahrzehnte hinweg. Eine Restaurierungswelle belebte das Münster im 19. Jahrhundert, und die Münsterbauhütte nahm ihre Arbeit wieder auf. Lotterien und Spenden unterstützten die Wiederaufnahme der Arbeiten an der Kathedrale. Der Schlussstein vollendete den Turm und markierte den Abschluss dieser langen Baugeschichte. Der Turm misst 161,53 Meter und prägt die Ulmer Silhouette. Das Innere zeigt Holz, Stein und Glas in einem wechselnden Spiel von Licht und Schatten. Wasserspeier bewachen den Außenbau mit auffälligen Fratzen. Eine Treppe verbindet die Ebenen und öffnet auf den Plattformen neue Blickachsen. Das Münster verfügt ausserdem über einen rollstuhlgerechten Zugang.
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