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Ulmer Fenster

Das Ulmer Fenster steht als Skulptur von Gabi Nasfeter an der Universität Ulm. Sie entstand 1989 und besteht aus zwei asymmetrisch angeordneten Elementen. Jedes Element trägt einen großen quadratischen Rahmen aus mattem Stahl, den bewegliche Seitenteile durchbrechen. Leuchtende Farben setzen darin einen klaren Kontrast zum grauen Metall.

Die hohlen Formen lassen das große Ensemble leicht und transparent erscheinen, während der Wind seine beweglichen Teile drehen kann. Flügel, Propeller, Wetterfahnen oder Blütenblätter kommen dabei als mögliche Bilder in den Sinn. Der Wind verändert damit die starre Geometrie und eröffnet immer neue Bewegungen im Ensemble. Diese Wechselwirkung verbindet starre Formen mit Spiel, graues Metall mit Farbe und Ruhe mit Bewegung. Das Werk gehört zum Kunstpfad der Universität, dessen Initiative kurz nach der Universitätsgründung Ende der sechziger Jahre begann. Der Kunstpfad wurde 1990 offiziell eingeweiht und zeigt über siebzig Werke aus Malerei, Skulptur und großen Installationen. Ein Windstoß macht aus den farbigen Seitenteilen bewegte Formen.

Stadt
Ulm
Aktualisiert

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