Tiergarten Ulm
Der Tiergarten Ulm ist eine zoologische Einrichtung in Ulm mit Aquarium, Volieren und verschiedenen Tiergehegen. Die gesamte Anlage ist für Besucher im Rollstuhl zugänglich. Zu den sichtbaren Bereichen gehören ein Tropenhaus, eine Freiflugvoliere und Außengehege für Affen.
Seine Geschichte begann 1935, nachdem bereits 1927 ein Affengehege sowie Volieren für Fasane und andere Vögel bestanden hatten. Im Jahr 1944 musste die Einrichtung kriegsbedingt schließen. Nach einem Brand, der 1961 das Aquarium zerstörte, öffnete 1966 ein neues Aquariumhaus am selben Ort. Im Jahr 1980 kam das Tropenhaus zur Anlage hinzu. Ab 1999 setzte die Stadt ausgebildete Tierpfleger ein und finanzierte weitere Entwicklungen.
Spätere Erweiterungen brachten Gehege für Bennett-Kängurus, Nandus und Alpakas sowie Volieren für Graupapageien, Wellensittiche und Grünflügelaras. Im Jahr 2003 wurde die Einrichtung zur Ausbildungsstätte. Seitdem unterstützt der Verein der Freunde des Ulmer Zoos sie ideell und finanziell. Die Zooschule vermittelt Schülern thematische Bildungsprogramme, während das Aquarium heimische Süßwasserfische im künstlichen Donau-Becken zeigt. Ein Plexiglas-Tunnel führt durch dieses Becken.
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