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Neuer Bau

Der Neuer Bau in Ulm ist ein Renaissancegebäude aus sichtbarem Ziegel, das zwischen 1584 und 1593 als Getreidelager entstand. Seine unregelmäßige fünfeckige Form und mehrere Reihen von Dachgauben prägten die Architektur und sorgten für die nötige Belüftung. Im Innenhof fallen bemalte Eckquaderungen und der Hildegard-Brunnen auf, den Claus Bauhofer 1591 schuf.

Nach 1648 diente das Gebäude dem Schwäbischen Kreis als Versammlungsort und beherbergte eine reich getäfelte Renaissancekammer. Später nutzten verschiedene Einrichtungen die Räume, darunter ein Gefängnis und ein Standesamt. Ein Brand beschädigte 1924 große Teile, doch die Restaurierung war 1927 abgeschlossen. Ein Bombenangriff von 1944 verursachte weitere Schäden, die nach dem Zweiten Weltkrieg behoben wurden. Heute befindet sich hier das Polizeipräsidium Ulm.

Der Hildegard-Brunnen erinnert an die frühere Nutzung des Areals als königlicher Hof.

Stadt
Ulm
Aktualisiert

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