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Museum Ulm

Das Museum Ulm befindet sich in Ulm, Deutschland, und verbindet Kunst, Archäologie sowie Stadt- und Kulturgeschichte. Seit 1924 führt es durch Epochen von der Vorgeschichte bis zur modernen Kunst. Der Zugang ist rollstuhlgerecht gestaltet, während die Präsentation archäologische Funde und Werke verschiedener Kunstepochen zusammenführt.

Im Mittelpunkt steht die Löwenmensch-Statuette aus dem Lonetal, eine menschliche Figur mit Kopf und Gliedmaßen eines Löwen. Über 300 Fragmente fügen sich zu dieser Statuette zusammen. Daneben zeigt es Zeugnisse vom Jungpaläolithikum bis zum Neolithikum, darunter einen Neandertaler-Oberschenkelknochen. Dieser Knochen ist Baden-Württembergs einziges substantielles Zeugnis dieser Spezies. Die spätgotische Ulmer Schule erscheint mit Werken von Meister Hartmann und Hans Multscher.

Der zeitliche Bogen reicht bis ins 20. und 21. Jahrhundert, mit Werken von Paul Klee, Ernst Ludwig Kirchner und Franz Marc. Die Kurt-Fried-Sammlung ergänzt diesen Bereich mit internationaler Kunst. Zu ihr gehören Arbeiten von Frank Stella, Mark Rothko und Roy Lichtenstein. Wechselausstellungen konzentrieren sich auf europäische und amerikanische Kunst nach 1945. Seit 1982 unterstützt der Freundeskreis wissenschaftliche Arbeit und Ausstellungen.

Stadt
Ulm
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